Nationalpark Parc National des Pyrénées
Nationalpark Parc National des Pyrénées

Parc National des Pyrénées

Nationalpark Parc National des Pyrénées
Der 1967 geschaffene Pyrenäen-Nationalpark "Parc National des Pyrénées" spannt sich von West nach Ost vom Pic Lariste (2168 m) über den Col du Somport (1640 m) bis zum Pic de la Munia (3133 m).

Der südlich von Cauterets gelegene Pic de Vignemale kratzt mit 3298 m an den Wolken.

Die Kernzone des Parc National des Pyrénées umfasst 457 km², der erweiterte Schutzraum nochmals 2063 km².

Gleich noch ein paar Zahlen und Fakten zum Pyrenäen-Nationalpark:

Rund 160 Arten von Vögeln, 64 verschiedene Säugetiere, 80 endemische Floravertreter (Pflanzen, die nur hier vorkommen) sind im Park beheimatet. Im Park soll es noch einige wenige Bären geben, der Bestand der Gämsen wird auf 6000 geschätzt.

Mit Glück bekommt man anderes typisches Wildlife zu Gesicht: Wildkatzen, Murmeltiere, Marder, Füchse, Gänsegeier, Steinadler, den seltenen Fischotter, das Schneehuhn oder gar den Bisamrüssler (oder Pyrenäen-Desman).

Wildromantische Täler und Kessel wie der Cirque de Troumouse wechseln sich mit Canyons, Wasserfällen, eisigen Gipfeln, Buchen- und Nadelwäldern sowie nicht weniger als 118 Seen.
Wanderern steht steht zum Wandern im Parc National des Pyrénées ein Wegenetz von 350 km offen. Während der wärmeren Jahreszeit bieten bewirtschaftete Hütten (refuges) Unterschlupf, um Juli und August starten vielerorts geführte Tagestouren (Infos über die Maisons du Parc).

Der bekannte Fernwanderweg GR-10 zieht sich von Lescun bis Saint Lary-Soulan quer durchs Gebirge und im östlichen Teil durch das Seengebiet um den Lac d'Aubert und den Lac d'Aumar.

Als Ausgangs- bzw. Stützpunkt von Wanderern ist Cauterets beliebt, hier starten Touren zum Lac de Gaube und Lac du Pourtet. Als Klassiker ist die Route Cirque de Gavarnie unverwüstlich, zur Gegend um den Pic du Midi d'Ossau brechen Wanderer ab dem Parkplatz am Lac de Bious-Artigues auf.

Auf bequemere Art macht man im Bergbähnchen „Petit Train d'Artouste“ mit den wilden Hochgebirgslagen Bekanntschaft. Weiterer heißer Tipp für den kalten Ostteil der Parkperipherie: eine Gondelauffahrt auf den 2877-Meter-Giganten Pic du Midi mit seinem Observatorium.

Trotz aller natürlichen Schätze und Urgewalt sind Kern- und Randzonen des Pyrenäen-Nationalparks nicht von Menschenhand unbeleckt. Die jährliche Besucherzahl beläuft sich auf rund 1,5 Mio., der Tunnel von Somport hat die Bergwelt perforiert und bringt Autofahrer rascher nach Spanien.

Passhöhen wie der Col de Tourmalet und der Col d'Aubisque zählen oft zum mörderischen Programm der Tour de France. Manche Straßen können im Sommer stark befahren sein.

Nationalparkverwaltung
Siège Parc National des Pyrénées
59 route de Pau, Tarbes
Tel. 05 62 44 36 60, Fax 05 62 44 36 70
www.parc-pyrenees.com


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