Entre-deux-Mers

Entre-deux-Mers Wein Köstlicher, fruchtiger Weisswein reift im Entre-deux-Mers

Entre-deux-Mers Südwestfrankreich

Das Land „zwischen den Meeren“, Entre-deux-Mers im Südwesten Frankreichs, ist bedeutende Urlaubsregion und wichtiges Weinbaugebiet für Wein in Südfrankreich zugleich. Östlich von Bordeaux gelegen wird das Entre-deux-Mers von den Flüssen Garonne und Dordogne begrenzt und ist die landschaftlich reizvollste Weingegend im gesamten Weinanbaugebiet Bordelais. Von beiden Flüssen steigt das Land leicht zu einem Plateau an, auf dem kleine Bastide-Städtchen und alte Kirchenruinen zu einem Spaziergang einladen. Mischwaldpartien wechseln sich mit Rebflächen ab, und genau hier finden Südfrankreich-Urlauber auch die Ferienwohnung im Weinberg, wenn sie nach Unterkunft Gironde suchen..

Auf vielen Weingütern in Entre-deux-Mers, in südöstlich von Bordeaux liegenden Weinbaugemeinden Arbis, Cantois, Escoussans, Cornac, Ladaux, Mourens. Saint-Pierre-de-Bat, Soulignac und Targon kann man die regionalen Weine verkosten. Angebaut werden die Rebsorten Sémillon, Sauvignon und Muscadelle, aus denen man aromatische, trockene Weißweine gewinnt, die hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten passen. Fisch, Austern, Muscheln und viele weitere Meeresfrüchte sind zugleich auch bekannte Spezialitäten der hervorragenden südfranzösischen Küche im Entre-deux-Mers.

Wegen sinkender Nachfrage werden heute im Entre deux mers-Gebiet inzwischen überwiegend Rotweine (ca. 75 %) erzeugt. Die Rotweine aus der Weibauregion Entre-deux-Mers dürfen lediglich als Bordeaux bzw. Bordeaux supérieur verkauft werden. Der Charakter der Rotweine ist ausgeglichen und charmant, die Urlauber in Südwestfrankreich trinken diese Weine sehr gern. Die im Süden des Weinbaugebietes Entre-deux-Mers liegenden Gemeinden Arbis, Cantois, Escoussans, Cornac, Ladaux, Mourens. Saint-Pierre-de-Bat, Soulignac und Targon besitzen das Recht, die Appellationsbezeichnung „Entre deux mers Haut-Benauge“ für ihre fruchtigen Weissweine zu verwenden. Hat der Weißwein über 4 g/l Restzucker, kann er die Appellation „Bordeaux Haut-Benauge“ erhalten.

Orte, Sehenswürdigkeiten in Entre-deux-Mers

Wenige Kilometer südlich von Rauzan schmiegen sich – direkt links einer Kurve der D 127 – die steinernen Überreste der alten Abbaye de Blasimon der Benediktiner aus dem 12./13. Jh. in eine Mulde. Durch eine kurze, schattige Allee erreicht man die schöne Westfassade der größtenteils intakten Klosterkirche St-Nicolas mit ihrem romanischen Portal (1160-70). Dessen kunstvoller Skulpturenschmuck beeindruckt etwa durch den eleganten Faltenwurf der Gewänder. Das Landstädtchen Sauveterre-de-Guyenne ist eine typische, 1283 erbaute Bastide: Eine Stadtmauer und vier noch erhaltene Eingangstore schützen das in geometrischem Plan angelegte Wehrdorf. Im Hundertjährigen Krieg wechselte der Ort zehn mal den Besitzer, ehe er 1451 endgültig französisch wurde. Durch die mächtige Porte Saubotte gelangt man auf die mit Arkadenhäusern bestandene, leicht nach Süden geneigte Place de la République im eng gebauten Zentrum. Kleine Bürgerhäuschen aus Kalkstein (16.-19. Jh.) säumen schmale Gassen, und wenn es auch keine bedeutenden Sehenswürdigkeiten zu entdecken gibt, lohnt das geschlossene Stadtbild doch einen Besuch. Auf der D 671 westwärts erreicht man kurz vor Créon, dem kleinstädtischen Mittelpunkt des westlichen Entre-deux-Mers, die Ortschaft La Sauve-Majeure, in deren Zentrum die Ruinen der einst mächtigen Abtei La Sauve (Juni-Sept tgl. 10-18 Uhr, Okt-Mai Di-So 10.30-13 und 14-17.30 Uhr) in den Himmel ragen. Der Benediktinermönch St. Gerard de Corbie gründete 1079 hier, am Rand einer kleinen Talsenke, ein Kloster. Bald wurde die Abtei La Sauve zu einem der wichtigsten geistlichen Zentren der Region und zum vielbesuchten Etappenort der Jakobspilger in Frankreich. 70 weitere Klöster wurden von hier gegründet. Im 12. Jh. wirkten hier nicht weniger als 300 Mönche, doch während der Französischen Revolution wurde der Konvent aufgelöst. Nachdem sie kurz als Gefängnis genutzt worden waren, verfielen die Gebäude mehr und mehr. Von dem sehr gut erhaltenen, im oberen Bereich achteckigen Glockenturm bietet sich ein weiter blick über den Ort, die gegenüberliegende gotische Kirche St-Pierre (Ende 12. Jh.), Weinfelder und Hügel des Entre-deux-Mers.

Neben dem idyllischen Ambiente sind es vor allem die kunstvollen Kapitelle innen im Bereich von Vierung und Chor, die Fachleute wie Laien in ihren Bann ziehen: Die Szenen zeigen Adam und Eva, Daniel in der Löwengrube, Salome vor Herodes tanzend. Obwohl schon seit Jahrhunderten Wind und Wetter ausgesetzt, sind sie erstaunlich gut erhalten. In dem kleinen Musée Lapidaire der Abtei werden Skulpturen sowie Fragmente von Säulen und Fresken aufbewahrt. Urlaub in Entre-deux-Mers in Südwestfrankreich ist schlicht Urlaub für alle Sinne...

Foto: VoyageMedia / Südfrankreich-Netz.de

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