Pyrenäen

Pyrenäen Nähert man sich den Pyrenäen, kann man am Fuss der imposanten Bergkette malerische Orte und fast spanisch wirkende Kirchen entdecken

Pyrenäen (Gebirge Frankreich

Die Pyrenäen sind neben den Alpen ein Hochgebirge in Frankreich. Als Grenzgebirge zwischen Frankreich und Spanien in Südfrankreich trennen die Pyrenäen die Iberische Halbinsel vom übrigen europäischen Festland.

Bild: Der Canigou in den Pyrenäen (Pyrenees-Orientales)

Die Gebirgsregionen der Pyrenäen werden unterteilt in die westlichen oder atlantischen Pyrenäen (Pyrenees atlantiques), die Hoch- oder Zentralpyrenäen (Hautes-Pyrenees) und die östlichen Pyrenäen (Pyrenees-Orientales).

Entlang der 430 km langen Bergkette zwischen Frankreich und Spanien erstreckt sich der Bereich der Hochpyrenäen vom Port de Canfranc im Westen bis zum bekannten Wintersportort Val d’Aran im Osten.

Die Bewohner der Pyrenäen und der zahlreichen Berg- und Vorgebirgsregionen der Pyrenäen enstammen vielen Völkern mit eigener Sprache. So heissen die Pyrenäen auf Spanisch Pirineos, auf Französisch Pyrénées, auf Baskisch Pirinioak, auf Katalanisch Pirineus, auf Aragonesisch Perinés und auf Gaskognisch Pirenèus.

Zwei etwa gleich lange Gebirgsketten, die ungefähr beim Val d’Aran überlappen, bilden die Gebirgszüge der Pyrenäen: Im Westen zieht sich das Bergmassiv der Pyrenäen vom Golf von Biscaya und im Osten vom Golf de Roses kommend aus den Alberes.

Der höchste Berg der Pyrenäen ist der Pico de Aneto im Maladeta-Massiv mit 3404 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Bekannter jedoch ist der Berg "Canigou" mit (3784 m) als "heiliger Berg" der Katalanen.

Etwa zweihundert Pyrenäen-Berggipfel über 3000 m befinden sich in den Pyrenäen. Noch heute sind viele der höchsten Berge der Pyrenäen noch vergletschert. Seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts hat jedoch auch in den Pyrenäen ein starker Rückgang der Gletscher eingesetzt. Einer der bekanntesten Pyrenäengletscher ist der beeindruckende Ossoue-Gletscher am Vignemale.

Tiere und Pflanzen in den Pyrenäen

Auf der französischen Seite leben in den Waldgebieten der Pyrenäen, meist großen Mischwäldern unter anderem Braunbären. Die Bären in den Pyrenäen, die 1996 zunächst wieder angesiedelt wurden, sind bis in eine Höhe von 1700 Metern anzutreffen.

In den hochalpinen Bereichen der Pyrenäen lebt die Pyrenäengemse. Aus den Alpen eingewanderte Murmeltiere sind in den Pyrenäen sehr verbreitet. Zu den seltenen Tierarten der Pyrenäen gehört der Pyrenäen-Desman, eine Unterart der Familie der Maulwürfe. Wölfe gibt es in den Pyrenäen nur in Wildgehegen.

Vögel und Vogelarten in den Pyrenäen sind unter anderem Raubvögel wie Stein-, Zwerg-, und Habichtsadler sowie Gänse-, Schmutz- und Bartgeier. In den Pyrenäen leben zudem zahlreiche Arten von Insekten, darunter rund 300 Schmetterlingsarten (!) sowie Heuschrecken und Käfer. Amphibien, Schlangen, Echsen und Salamander bereichern die Bergfauna der Pyrenäen.

Unter den zahlreichen sehr schönen Pflanzen fällt die wunderschöne Pyrenäen-Lilie auf.

Nationalparks Pyrenäen

Die Nationalparks der Pyrenäen haben in den vergangenen Jahren viel zur Erforschung und zum Schutz der hochalpinen Tier- und Pflanzenwelt und zum Naturschutz beigetrgen. Die drei in den Pyrenäen bestehenden Nationalparks sind zugleich grosse Touristenmagnete in der Bergwelt der Pyrenäen. Urlaub in den Pyrenäen ist ohnen einen Besuch der Nationalparks undenkbar.

Der älteste Pyrenäen-Nationalpark ist der 1917 auf der spanischen Seite eingerichtete Nationalpark Ordesa y Monte Perdido. Der Nationalpark liegt südlich des „Cirque de Gavarnie“ und umfasst eine Fläche von etwa 2175 ha. Damit ist er der kleinste der drei Nationalparks in den Pyrenäen. Auch der Nationalpark Aigües Tortes i Estany de Sant Maurici mit einer Ausdehnung von rund 105 Quadratkilometern liegt in Spanien.

Auf der französischen Seite der Pyrenäen wurde 1967 der Nationalpark (Parc National des Pyrénées) eröffnet. Die Bergregion südlich von Lescun im Vallee d'Aspe im Westen bis einschließlich des Néouvielle-Massiv im Osten wurde dadurch zum Nationalpark erklärt.

Urlaub in den Pyrenäen

Bergurlaub als Urlaub in den Pyrenäen unterscheidet sich auffällig vom Urlaub in den Bergen beispielsweise in den Alpen. Deutlich weniger besiedelt, sind weite Teile der Pyrenäen bis heute schwer zugänglich.

Wer im Urlaub Ruhe, Weite, und Natur pur sucht, der findet in den Pyrenäen noch so manches Paradies. Die Durchquerung der Pyrenäen als Wanderung, als Motorrad- oder Fahrradtour gehört zu den schönsten Urlaubs- und Reiserlebnissen in Südfrankreich.

Und noch eine Urlaubergruppe findet man häufig in den Pyrenäen: Neben Frankreich-Urlaubern, die Familienurlaub in den Bergen oder Wellness-Urlaub in einem der vielen Thermal- oder heilklimatischen Kurorte machen, trifft man sehr häufig Pilger in den Pyrenäen.

Die klassische Pilgerreise auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Spanien führt über die Pyrenäen: Der nicht erst seit Hape Kerkeling bekannte Pilgerweg führt vom französischen Pyreäenort Saint-Jean-Pied-de-Port aus über die Pyrenäen nach Spanien.

Foto: VoyageMedia / suedfrankreich-netz.de

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