Badeorte Südfrankreich
Die besten Badeorte in Südfrankreich: Badeorte in Südfrankreich sind meist Ferienorte an der Cote d’Azur im Languedoc-Roussillion oder in Aquitanien (Aquitaine).
Viele südfranzösische Badeorte, die heute von tausenden Frankreich-Touristen für den Urlaub am Meer gesucht werden, sind relativ junge Gemeinden. Oft wurden die Siedlungen an den Küsten in Südfrankreich als Parallelort zu einem bestehenden Dorf oder einer Stadt entworfen und gebaut, um den Tourismus in einzelnen Regionen in Südfrankreich gezielt zu fördern. An den Ortsnamen wurde einfach ein – Plage (dt: Strand) angehängt. Narbonne-Plage, Gruissan-Plage, Valras-Plage, Marseillan-Plage, Canet-Plage, St. Cyprien-Plage oder Argeles Plage sind sehr bekannte Badeorte am Mittelmeer in Südfrankreich, Mimizan-Plage und Biscarosse-Plage sind Badeorte in Südwest-Frankreich (Landes).
Viele Hafenstädte und Küstenorte in Suedfrankreich tragen aber auch den Zusatz „sur Mer“, zu deutsch „am Meer“ und machen so ihre potentielle Bedeutung für Badeurlauber deutlich. Während die grossen Tourismus-Zentren der am Reissbrett entworfenen Badeorte dank schnurgerader Wege, Serviceinseln und teilweise sehr eng neben- und übereinander angelegten Ferienwohnungsanlagen, Appartementhäuser klar als Touristen-Hochburg zu erkennen sind, haben sich traditionelle südfranzösische Badeorte einen Teil echten Flairs erhalten.
Vor allem entlang der kilometerlangen Sandstrände in Südfrankreichs Regionen Languedoc-Roussillion mit den Departements Herault, Aude und Pyrenees-Orientales sowie in der Aquitaine im Dep. Pyrenees-Atlantiques und Landes finden sich die meist erst wenige Jahrzehnte alten, extra für den Badeurlaub und Ferien am Meer geschaffenen Urlaubsziele Südfrankreichs. Wie am Beispiel Narbonne-Plage ist der eigentliche Badeort vom gleichnamigen Ort Narbonne getrennt. Wer also seine Unterkunft in Südfrankreich direkt am Strand mieten will, muss unter Ferienwohnung Narbonne-Plage suchen um nicht zu jedem Strandausflug fast 20 km von der Stadt Narbonne aus in der sommerlichen Hitze Südfrankreichs unterwegs zu sein.
Traditionelle Badeorte in Südfrankreich sind jedoch auch weltbekannte Städte an der Cote d’Azur: In Cannes, Nizza, Antibes, St Tropez oder Menton bieten Stadtstrände auch Städtern die Möglichkeit, Mittagspause oder Feierabend am Meer zu verbringen und ein kühles Bad zu nehmen. Marseille, Toulon und Bordeaux fallen ebenfalls in die Gruppe der südfranzösischen „Bade-Städte“, auch wenn Bordeaux bis zum offenen Meer eine gewisse Entfernung hat.
Andere, sehr bekannte Badeorte Südfrankreichs liegen ebenfalls an der Cote d’Azur in der Provence: Kap Antibes, Mandeleiu-la-Napoule, Saint-Jean-Cap-Ferrat, Théoule-sur-Mer, Juan-les-Pins, Golfe Juan, Saint-Laurent-du-Var, Beaulieu-sur-Mer, Frejus und Saint Raphael sind bei Südfrankreich-Urlaubern heiss begehrte Badeorte und bekannte Ferienziele für Familienurlaub am Meer.
Foto: VoyageMedia
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